Produkte für Futterpflanzen

Biologische Siliermittel


  • SiloFerm / SiloFerm HC

    SiloFerm ist ein biologisches Siliermittel, welches speziell für die Silierung ausgewählte, besonders leistungsfähige Milchsäurebakterien in sich vereint. Je nach Bedarf kann es flüssig oder granuliert in die Silage eingebracht werden. Die im SiloFerm enthaltenen Milchsäurebakterien fördern die Milchsäuregärung und verbessern so die Qualität der Silage. Behandelte Silagen sind schmackhafter und werden besser gefressen.

    SiloFerm und SiloFerm HC sind DLG-geprüft. Die Verbesserung der Silagequalität und der tierischen Leistung (Milchmenge) ist in den Wirkungsrichtungen 1b, 4a, 4b, 4c (Milch) nachgewiesen.

    DLGDLG

    SiloFerm / SiloFerm HC – Gras

     

    Ihr Vorteil

    • Fördert die natürliche Milchsäuregärung
    • Vermeidet Fehlgärungen durch Clostridien
    • Sichert die Qualität und damit den Konservierungserfolg
    • Steigert die Grundfutteraufnahme
    • Erhöht die Verdaulichkeit und die Energiedichte im Futter
    • Verbessert die tierische Leistung

     

    Einsatzbereich

    Der Einsatz von SiloFerm ist u.a. bei folgendem Futter zu empfehlen:

    • Grassilage (25 – 40 % TS)
    • Ballensilage
    • Silomais

    Soll der Verlauf der Gärung optimiert werden, dann empfiehlt sich der gezielte Einsatz von SiloFerm. Durch die Förderung der natürlichen Milchsäuregärung werden Fehlgärungen vermieden. Die Qualität behandelter Silagen verbessert sich.

     

    Dosierung

    SiloFerm

    • 10 g SiloFerm pro t Futter
    • 250 g Päckchen ist ausreichend für 25 t Siliergut oder 35 – 42 m3 Siloraum

    Ein Päckchen SiloFerm in 50 Liter Wasser unter stetem Rühren auflösen und 2 l/t Futter aufsprühen.

    Siloferm HC

    • 2,24 g SiloFerm HC pro t Futter
    • 280 g Päckchen ist ausreichend für 125 t Siliergut bzw. 200 m³ Siloraum

    Ein Päckchen SiloFerm HC in 2,5 Liter Wasser unter stetem Rühren auflösen und in den Spezialtank füllen.

    20 ml Hochkonzentrat werden mittels geeigneter Dosiertechnik (BioDos LD, BioDos ProfiLine) pro Tonne Futter gleichmäßig aufgesprüht.

    Nicht aufgebrachtes, aufgelöstes Produkt kann für maximal 4 Tage im Kühlschrank zwischengelagert werden.

     

    Dosierung für Ballensilage

    Für eine gute Verteilgenauigkeit im Ballen sind Anwendungen von 2 bis 4 Liter je Tonne Siliergut zu empfehlen

     

    Versuche

    Versuche haben gezeigt, das bei richtiger Anwendung von SiloFerm der Verlauf der Milchsäuregärung positiv beeinflusst wird. Behandelte Silagen weisen auch eine bessere Verdaulichkeit und eine höhere Energiekonzentration auf, was wiederum eine bessere tierische Leistung zu Folge hat.

    Verbesserung der Silagequalität bei unterschiedlichen Trockenmassegehalten
    unbehandeltSilo­Ferm
    33 % TrockenmasseunbehandeltSilo­Ferm
    pH-Wertunbehandelt4,38Silo­Ferm4,22
    Milchsäure (%TM)unbehandelt8,94Silo­Ferm9,95
    Essigsäure (%TM)unbehandelt2,14Silo­Ferm1,16
    43 % TrockenmasseunbehandeltSilo­Ferm
    pH-Wertunbehandelt4,51Silo­Ferm4,29
    Milchsäure (%TM)unbehandelt7,44Silo­Ferm8,37
    Essigsäure (%TM)unbehandelt1,63Silo­Ferm0,99
    54 % TrockenmasseunbehandeltSilo­Ferm
    pH-Wertunbehandelt4,77Silo­Ferm4,38
    Milchsäure (%TM)unbehandelt4,76Silo­Ferm6,91
    Essigsäure (%TM)unbehandelt0,98Silo­Ferm0,59
    Verdaulichkeit der org. Substanz in %
    VersuchunbehandeltSilo­Ferm
    Versuch1unbehandelt70,9Silo­Ferm73,3
    Versuch2unbehandelt71,5Silo­Ferm72,1
    Versuch3unbehandelt72,3Silo­Ferm73,9
    Versuch4unbehandelt76,4Silo­Ferm79,9
    Verbesserung der Schmackhaftigkeit in kg / Tag
    VersuchunbehandeltSilo­FermVerbesserung
    Versuch1unbehandelt5,8Silo­Ferm6,6Verbesserung0,8
    Versuch2unbehandelt8,6Silo­Ferm9,2Verbesserung0,6
    Versuch3unbehandelt14,9Silo­Ferm15,5Verbesserung0,6
    Verbesserung der Verdaulichkeit in MJ ME / kg TS
    VersuchunbehandeltSilo­FermVerbesserung
    Versuch1unbehandelt11,1Silo­Ferm11,7Verbesserung0,6
    Versuch2unbehandelt10,6Silo­Ferm11,0Verbesserung0,6
    Verbesserung der Milchleistung in Litern
    VersuchunbehandeltSilo­FermVerbesserung
    Versuch1unbehandelt30,3Silo­Ferm31,5Verbesserung1,2
    Versuch2unbehandelt24,0Silo­Ferm24,7Verbesserung0,7
    Versuch3unbehandelt19,0Silo­Ferm19,7Verbesserung0,7

    Wichtiger Hinweis

    Durch sorgfältige Prüfung ist erwiesen, dass unser Produkt bei Einhaltung der Gebrauchsanleitung für die empfohlenen Zwecke geeignet ist. Werden biologische Siliermittel eingesetzt, müssen Silier- und Entnahmetechnik besonders gut sein. Fehler pflanzenbaulicher Art (z.B. zu später Schnitt) und siliertechnischer Art (z.B. Verdichtung, Abdeckung) können nicht ausgeglichen werden. Wir haften für gleichbeibende Qualität des Produktes, das Lagerungs- und Anwendungsrisiko tragen wir nicht.

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  • ProFerm / ProFerm HC

    ProFerm / ProFerm HC enthält eine speziell auf die Gärung von feuchteren, zuckerärmeren Futterpflanzen abgestimmte Kombination homofermentativer Milchsäurebakterien. Die erwünschte nährstoffschonende Milchsäuregärung wird gefördert und unerwünschter Nährstoffabbau vermieden. Das sichert die Silagequalität und reduziert Verluste.

     

    Einsatzbereich

    Der Einsatz von ProFerm ist besonders bei folgenden Futterpflanzen zu empfehlen:

    • Grassilage (25 – 40 % TS)
    • Kleegrassilage
    • Luzernesilage
    • Ballensilage

    Der Einsatz von ProFerm ist besonders bei folgenden Energiepflanzen zu empfehen.

    • Grünroggen
    • Sudangras
    • Gras (25 – 35 % TS)

    ProFerm / Proferm HC – Gras

    Dosierung

    ProFerm

    • 5 g ProFerm je t Substrat
    • 250 g Päckchen ist ausreichend für 50 t Substrat bzw. 70 – 85 m³ Siloraum
    • Flüssigapplikation (0,5 – 2 l/t Siliergut)

    ProFerm HC

    ProFerm HC ist eine speziell für die Mikroapplikation angepasste Produktformulierung.

    • 0,8 g ProFerm HC je t Substrat
    • 200 g Päckchen ist ausreichend für 250 t Substrat bzw. 350 – 425 m³ Siloraum
    • Flüssigapplikation (20 – 150 ml/t Siliergut)

    Ein Päckchen ProFerm HC in 5 Liter Wasser unter stetem Rühren auflösen und in den Spezialtank füllen.

    20 ml Hochkonzentrat werden mittels geeigneter Dosiertechnik (BioDos LD, BioDos ProfiLine) pro Tonne Futter gleichmäßig aufgesprüht.

    Nicht aufgebrachtes, aufgelöstes Produkt kann für maximal 4 Tage im Kühlschrank zwischengelagert werden.

     

    Ergebnisse

    Mit ProFerm / Proferm HC silierte Futterpflanzen silieren schneller und enthalten deutlich mehr Milchsäure. Im Ergebnis ist ihre Nährstoffbilanz besser und die Verluste während der Silierung werden auf ein Minimum reduziert.

     

    Einfluss von ProFerm auf pH-Wert und TS-Gehalt

    Wichtiger Hinweis

    Durch sorgfältige Prüfung ist erwiesen, dass unser Produkt bei Einhaltung der Gebrauchsanleitung für die empfohlenen Zwecke geeignet ist. Werden biologische Siliermittel eingesetzt, müssen Silier- und Entnahmetechnik besonders gut sein. Fehler pflanzenbaulicher Art (z.B. zu später Schnitt) und siliertechnischer Art (z.B. Verdichtung, Abdeckung) können nicht ausgeglichen werden. Wir haften für gleichbeibende Qualität des Produktes, das Lagerungs- und Anwendungsrisiko tragen wir nicht.

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  • BioCool / BioCool HC

    BioCool ist ein biologisches Siliermittel zur Verbesserung der aeroben Haltbarkeit der Silage nach der Entnahme aus dem Silo. Die im BioCool enthaltenen Milchsäurebakterien und Enzyme fördern die Milchsäuregärung und verbessern gleichzeitig die Stabilität der Silage bei Luftzutritt. Futterverderb durch Hefen und Schimmelpilze und die damit verbundene Erwärmung der Silage wird vermieden.

    BioCool und BioCool HC sind DLG-geprüft in der Wirkungsrichtung 2.

    Die Verbesserung der Haltbarkeit der Silage unter Lufteinfluss ist nachgewiesen.

    DLGDLG

    Mais – BioCool

    Ihr Vorteil

    • Vermeidet Nachgärung
    • Verbesserte aerobe Stabilität
    • Keine Nacherwärmung der Silagen
    • Keine Verluste durch Hefen und Schimmelpilze
    • Unterstützt die natürliche Milchsäuregärung

     

    Einsatzbereich

    BioCool sollte dann eingesetzt werden, wenn Probleme mit Nachgärungen / Nacherwärmung vorhanden sind. Der Einsatz von BioCool ist u.a. bei folgendem Futter zu empfehlen:

    • Silomais
    • Wiesengras (35 – 50 % TS)
    • Ballensilage
    • Ganzpflanzensilage
    • Pferdesilage

     

    Dosierung

    BioCool

    • 6 g BioCool pro t Futter
    • 150 g Päckchen ist ausreichend für 25 t Siliergut bzw. 35 – 40 m³ Siloraum

    Ein Päckchen BioCool in 20 Liter Wasser unter stetem Rühren auflösen und 2 l/t Futter aufsprühen.

    BioCool HC

    • 2,4 g BioCool HC pro t Futter
    • 300 g Päckchen ist ausreichend für 125 t Siliergut bzw. 190 m³ Silorau

    Einen Päckchen BioCool HC in 2,5 Liter Wasser unter stetem Rühren auflösen und in den Spezialtank füllen.

    20 ml Hochkonzentrat werden mittels geeigneter Dosiertechnik (BioDos LD, BioDos ProfiLine) pro Tonne Futter gleichmäßig aufgesprüht.

    Nicht aufgebrachtes, aufgelöstes Produkt kann für maximal 4 Tage im Kühlschrank zwischengelagert werden.

    In Abhängigkeit von den Dosiermöglichkeiten kann die Konzentration der Anwendungslösung auch abgewandelt werden.

     

    Dosierung für Ballensilage

    Für eine gute Verteilgenauigkeit im Ballen sind Anwendungen von 2 bis 4 Liter je Tonne Siliergut zu empfehlen

     

    Versuche

    Versuche haben gezeigt, dass der Zusatz von BioCool die aerobe Haltbarkeit der Silagen verbessert. Die behandelten Silagen waren deutlich weniger mit Hefen belastet. Eine Erwärmung konnte nicht beobachtet werden.

     

    Einfluss von BioCool auf Gärqualität und aerobe Stabilität von Maissilage

    Kleinschmitt et. al. (2006)Kontrolle (n=43)BioCool (n=43)
    Silagequalität  
    pH-Wert3,703,88
    Milchsäure (% TM)6,594,79
    Essigsäure (% TM)2,183,89
    Keimzahl an Hefen (kbE/g)15.14076
    aerobe Stabilität (Std.)25503

     

    Praxisergebnisse (2015)Kontrolle (n=15)BioCool (n=15)
    Silagequalität  
    pH-Wert3,713,67
    Milchsäure (% TM)4,174,85
    Essigsäure (% TM)2,242,41
    Propylenglycol0,291,26
    aerobe Stabilität (Std.)4676

     

    Einfluss von BioCool auf den Gehalt ausgewählter Mykotoxine in Silagen

    Der Wirkmechanismus von BioCool kommt bereits zu Silierbeginn zum Tragen. So fördert beispielsweise das frei gesetzte Kohlendioxid die Bildung der anaeroben Atmosphäre. Feldpilze, die mit einsiliert wurden, wie beispielsweise Fusarien, sterben schneller ab und das Risiko, dass sie weiter Mykotoxine bilden können, sinkt. Untersuchungen belegen diesen Nebeneffekt. Die mit BioCool behandelten Silagen zeigten geringere Mykotoxinkonzentrationen. So waren in den untersuchten Silagen die Deoxynivalenolgehalte (DON) um etwa 20 Prozent und die Zearalenongehalte (ZEA) um etwa 30 Prozent niedriger als in den unbehandelten Kontrollsilagen.

    Wichtiger Hinweis

    Durch sorgfältige Prüfung ist erwiesen, dass unser Produkt bei Einhaltung der Gebrauchsanleitung für die empfohlenen Zwecke geeignet ist. Werden biologische Siliermittel eingesetzt, müssen Silier- und Entnahmetechnik besonders gut sein. Fehler pflanzenbaulicher Art (z.B. zu später Schnitt) und siliertechnischer Art (z.B. Verdichtung, Abdeckung) können nicht ausgeglichen werden. Wir haften für gleichbeibende Qualität des Produktes, das Lagerungs- und Anwendungsrisiko tragen wir nicht.

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  • CCM-Stabilizer

    CCM-Stabilizer ist ein biologisches Siliermittel zur Verbesserung der aeroben Haltbarkeit von Corn Cob Mix (CCM) nach der Entnahme aus dem Silo. Die im CCM-Stabilizer verwendeten Milchsäurebakterien wurden speziell für den Anwendungsbereich CCM herausselektiert. Sie unterstützen die Milchsäuregärung und fördern durch deren gezielte Umwandlung in Essigsäure die Stabilität der CCM-Silage bei Luftzutritt.

    Futterverderb durch Hefen und Schimmelpilze und die damit verbundene Erwärmung der Silage wird vermieden.

    CCM-Stabilizer ist in der Praxis geprüft. Die Verbesserung der Haltbarkeit der Silage unter Lufteinfluss ist nachgewiesen.

    Die DLG-Gütezeichenkommission für Siliermittel hat das Siliermittel CCM-Stabilizer in die Liste der DLG-geprüften Siliermittel aufgenommen, Wirkungsrichtung 2 – Verbesserung der aeroben Haltbarkeit.

    DLG

    CCM Stabilizer
    CCM Stabilizer Gebinde

    Ihr Vorteil

    • Verbesserte aerobe Stabilität
    • Keine Nachgärungen durch Hefen und Schimmelpilze
    • Reduzierte Keimbelastung und damit optimierte Futterhygiene
    • Unterstützt die natürliche Milchsäuregärung
    • Schmackhaftes Futter und bessere Futterverwertung

     

    Einsatzbereich

    Der Einsatz von CCM–Stabilizer empfiehlt sich besonders bei der Silierung von CCM.

    Ein Päckchen CCM–Stabilizer in 100 Liter Wasser unter stetem Rühren auflösen und 5 Liter je Tonne CCM aufsprühen.

    In Abhängigkeit von den Dosiermöglichkeiten kann die Konzentration der Anwendungslösung auch abgewandelt werden. Die empfohlene Menge von 5 Litern pro Tonne CCM darf nicht unterschritten werden.

    Dosierung

    Empfohlene Einsatzmengen
    LagerungszeitAufwandmenge
    Lagerungszeit1 – 6 MonateAufwandmenge6 g/t (40 t/VE)
    Lagerungszeit6 – 12 MonateAufwandmenge12 g/t (20 t/VE)

    Versuche

    Untersuchung zur Lagerstabilität von mit Stabilizer behandeltem CCM
    Probename8. März 20018. Juni 200110. Juli 2001
    ProbenameTS (in %)8. März 200161,48. Juni 200161,010. Juli 200160,1
    ProbenamepH-Wert8. März 20014,38. Juni 20014,210. Juli 20014,3
    ProbenameHefen (kbE/g)8. März 2001< 5008. Juni 2001< 10010. Juli 2001< 100
    ProbenameSchimmelpilze (kbE/g)8. März 2001< 208. Juni 2001< 6010. Juli 200120
    ProbenameMilchsäurebakterien (kbE/g)8. März 20014,4 x 1088. Juni 20012,7 x 10710. Juli 20011,2 x 108
    ProbenameSonstige Bakterien (kbE/g)8. März 2001< 4008. Juni 2001< 80010. Juli 2001< 400

    Wichtiger Hinweis

    Durch sorgfältige Prüfung ist erwiesen, dass unser Produkt bei Einhaltung der Gebrauchsanleitung für die empfohlenen Zwecke geeignet ist. Werden biologische Siliermittel eingesetzt, müssen Silier- und Entnahmetechnik besonders gut sein. Fehler pflanzenbaulicher Art (z.B. zu später Schnitt) und siliertechnischer Art (z.B. Verdichtung, Abdeckung) können nicht ausgeglichen werden. Wir haften für gleichbeibende Qualität des Produktes, das Lagerungs- und Anwendungsrisiko tragen wir nicht.

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Chemische Siliermittel


  • RaicoSil Gras

    RaicoSil Gras – das hochwirksame chemische Siliermittel für schwer bis mittelschwer silierbares Futter

    RaicoSil Gras ist ein chemisches Siliermittel, welches den natürlichen Verlauf der Milchsäuregärung bei gleichzeitiger aktiver Hemmung schädlicher Bakterien unterstützt. Insbesondere die unerwünschten Buttersäurebakterien (Clostridien) und deren Sporen werden gezielt ausgeschaltet. Fehlgärungen und Nährstoffverluste werden vermieden. Die Qualität der Silage wird gesichert.

     

    Ihr Vorteil

    • Vermeidet Fehlgärung und reduziert aktiv den Gehalt schädlicher Buttersäurebakterien und deren Sporen
    • Steuert den natürlichen Gärverlauf zu Gunsten der erwünschten Milchsäuregärung
    • Sichert die Qualität der Silage und gewährleistet hohe Schmackhaftigkeit
    • Weder ätzend noch korrosiv
    RaicoSil Gras

    Einsatzbereich

    • Schwer bis mittelschwer silierbares Futter mit ≤ 30 % TS
    • Verregnetes Futter, Nasssilagstark verschmutztes Futter

     

    Dosierung

    In Abhängigkeit von den Dosiermöglichkeiten kann RaicoSil Gras flüssig oder granuliert ausgebracht werden.

    Dosiermöglichkeiten
    RaicoSil Gras FL l/tRaicoSil Gras Pulver l/t
    Weidelgrasreiche BeständeRaicoSil Gras FL l/tRaicoSil Gras Pulver l/t
    ≤ 25 % TSRaicoSil Gras FL l/t3,0RaicoSil Gras Pulver l/t3,0
    25 – 30 % TSRaicoSil Gras FL l/t2,0RaicoSil Gras Pulver l/t2,0
    Wiesengras, KleegrasRaicoSil Gras FL l/tRaicoSil Gras Pulver l/t
    ≤ 30 % TSRaicoSil Gras FL l/t3,0RaicoSil Gras Pulver l/t3,0
    LuzerneRaicoSil Gras FL l/tRaicoSil Gras Pulver l/t
    ≤ 30 % TSRaicoSil Gras FL l/t3,0RaicoSil Gras Pulver l/t3,0

    Versuche

    Einfluss von RaicoSil Gras auf den Clostridien–Sporen–Besatz von Silagen
    Clostridien – Sporen/gKontrolleRaicoSil Gras
    Clostridien – Sporen/gn = 298 / alle SilagenKontrolleRaicoSil Gras
    Clostridien – Sporen/g< 100 (gering)Kontrolle44 %RaicoSil Gras71 %
    Clostridien – Sporen/g> 100 (hoch)Kontrolle72 %RaicoSil Gras93 %
    Clostridien – Sporen/gn = 298 / nur buttersäurefreie SilagenKontrolleRaicoSil Gras
    Clostridien – Sporen/g< 100 (gering)Kontrolle83 %RaicoSil Gras96 %
    Clostridien – Sporen/g> 100 (hoch)Kontrolle17 %RaicoSil Gras4 %
    Clostridien – Sporen/gnKontrolle18RaicoSil Gras47
    Einfluss von RaicoSil Gras auf den Clostridien–Sporen–Besatz von Silagen
    KontrolleRaicoSil Gras
    n = 26 (BS in Kontrolle)KontrolleRaicoSil Gras
    pH – WertKontrolle5,49RaicoSil Gras4,48
    MS (%)Kontrolle0,21RaicoSil Gras1,73
    ES (%)Kontrolle0,80RaicoSil Gras0,88
    BS (%)Kontrolle1,61RaicoSil Gras0,01
    n = 14 (BS-freie Silagen)*KontrolleRaicoSil Gras
    pH – WertKontrolle4,40RaicoSil Gras4,04
    MS (%)Kontrolle1,86RaicoSil Gras1,92
    ES (%)Kontrolle1,16RaicoSil Gras1,29
    BS (%)Kontrolle0,01RaicoSil Gras0
    * BS – frei ≤ 0,2 %
    Einfluss von RaicoSil Gras auf den Buttersäuregehalt in Silagen
    KontrolleRaicoSil Gras
    n = 122 / TS = 17,8 %KontrolleRaicoSil Gras
    BS (%)Kontrolle1,17RaicoSil Gras0,36
    Einfluss von RaicoSil Gras auf das Risiko Buttersäuregärung
    KontrolleRaicoSil Gras
    n = 366 / % Anteil buttersäurefreier SilagenKontrolleRaicoSil Gras
    BS – frei* (%)Kontrolle26 %RaicoSil Gras74 %
    * BS – frei ≤ 0,2 %
    Einfluss von RaicoSil Gras auf die Futteraufnahme von Kälbern
    KontrolleRaicoSil Gras
    Versuch 1KontrolleRaicoSil Gras
    TS (%)Kontrolle22,2RaicoSil Gras19,0
    Futteraufnahme (kg TS je Tier u. Tag)Kontrolle3,62RaicoSil Gras4,05
    Versuch 2KontrolleRaicoSil Gras
    TS (%)Kontrolle28,8RaicoSil Gras31,4
    Futteraufnahme (kg TS je Tier u. Tag)Kontrolle4,08RaicoSil Gras4,79
    Versuch 3KontrolleRaicoSil Gras
    TS (%)Kontrolle22,5RaicoSil Gras16,2
    Futteraufnahme (kg TS je Tier u. Tag)Kontrolle5,8RaicoSil Gras6,15
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  • RaicoSil Extra

    RaicoSil Extra – die Neutralsalzlösung für alle zur Nacherwärmung neigenden Silagen

    RaicoSil Extra ist ein chemisches Siliermittel zur Sicherung der aeroben Haltbarkeit von Silagen zum Zeitpunkt ihrer Auslagerung. Die enthaltene Wirkstoffkombination unterbindet gezielt das Wachstum von Hefen und Schimmelpilzen. Nacherwärmung wird vermieden. Der Futterwert der Silage bleibt erhalten.

     

    Ihr Vorteil

    • Verbessert die aerobe Haltbarkeit der Silage und schützt vor Nacherwärmung
    • Verhindert das Wachstum unerwünschter Hefen und Schimmelpilze
    • Vermeidet unnötige Verluste an Nährstoffen und Energie und sichert derart den Futterwert der Silage
    • Weder ätzend noch korrosiv
    RaicoSil Extra

    Einsatzbereich

    • Leicht silierbares Futter mit ≥ 35 % TS
    • Silierung von Nach- und Nebenprodukten
    • Zur Rand- und Oberflächenbehandlung

     

    Dosierung

    In Abhängigkeit von den Dosiermöglichkeiten wird RaicoSil Extra flüssig oder granuliert ausgebracht. Wahlweise kann es zur Komplettbehandlung oder zur Rand- und Oberflächenbehandlung eingesetzt werden.

    Komplettbehandlung
    RaicoSil Extra l/tRaicoSil Extra Pulver kg/t
    Anwelksilage 35 – 45 % TS Maissilage < 35 % TSRaicoSil Extra l/t1,5RaicoSil Extra Pulver kg/t2
    Anwelksilage > 45 % TS Maissilage > 35 % TSRaicoSil Extra l/t2RaicoSil Extra Pulver kg/t3

    Rand- und Oberflächenbehandlung

    RaicoSil Extra: 0,25 l/m2 und Schicht (Schichtstärke ca. 25 cm), 3 – 4 Schichten. Für eine bessere Verteilung kann das Produkt mit Wasser verdünnt werden.

    RaicoSil Extra Pulver: 250 – 300 g/m2 und Schicht (Schichtstärke ca. 25 cm), 3 – 4 Schichten. Für eine bessere Verteilung kann das Produkt mit Wasser verdünnt werden.

    Wichtiger Hinweis

    Durch sorgfältige Prüfung ist erwiesen, dass unser Produkt bei Einhaltung der Gebrauchsanleitung für die empfohlenen Zwecke geeignet ist. Werden biologische Siliermittel eingesetzt, müssen Silier- und Entnahmetechnik besonders gut sein. Fehler pflanzenbaulicher Art (z.B. zu später Schnitt) und siliertechnischer Art (z.B. Verdichtung, Abdeckung) können nicht ausgeglichen werden. Wir haften für gleichbeibende Qualität des Produktes, das Lagerungs- und Anwendungsrisiko tragen wir nicht.

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  • RaicoSil Combi

    RaicoSil Combi – das Kombinationsprodukt zur Vermeidung von Fehlgärung und Nacherwärmung.

    RaicoSil Combi ist ein chemisches Siliermittel, welches die behandelte Silage gleichzeitig vor Fehlgärung und vor Nacherwärmung schützt. Die enthaltenen Wirkstoffe wurden so miteinander kombiniert, das sowohl das Wachstum von schädlichen Bakterien als auch von Hefen und Schimmelpilzen sicher unterbunden wird. Das sichert die Qualität der Silage.

     

    Ihr Vorteil

    • Vermeidet Fehlgärung und unterstützt die erwünschte Milchsäuregärung
    • Verbessert die aerobe Haltbarkeit der Silage und schützt vor Nacherwärmung
    • Verhindert das Wachstum unerwünschter Bakterien, Hefen und Schimmelpilze
    • Vermeidet unnötige Verluste an Nährstoffen und Energie und sichert derart Futterwert und Futterhygiene
    • Weder ätzend noch korrosiv Einsatzbereich
    RaicoSil Combi

    Einsatzbereich

    • Schwer, mittelschwer bis leicht silierbares Futter
    • Ballensilage

     

    Dosierung

    RaicoSil Combi wird flüssig dosiert. Bei Applikation über die Ballenpresse ist die Ausbringung mittels mehrerer Düsen sinnvoll. Die Aufwandmenge richtet sich nach dem Trockensubstanzgehalt des Siliergutes.

    Dosierung
    l/t
    < 25 % / > 50 % TSl/t3
    25 – 30 % / 40 – 50 % TSl/t2,5
    30 – 40 % TSl/t2

    Wichtiger Hinweis

    Durch sorgfältige Prüfung ist erwiesen, dass unser Produkt bei Einhaltung der Gebrauchsanleitung für die empfohlenen Zwecke geeignet ist. Werden biologische Siliermittel eingesetzt, müssen Silier- und Entnahmetechnik besonders gut sein. Fehler pflanzenbaulicher Art (z.B. zu später Schnitt) und siliertechnischer Art (z.B. Verdichtung, Abdeckung) können nicht ausgeglichen werden. Wir haften für gleichbeibende Qualität des Produktes, das Lagerungs- und Anwendungsrisiko tragen wir nicht.

    Schließen
  • RaicoSil Hay

    RaicoSil Hay ist das erste Konservierungsmittel für Heu, dass eine einzigartige Kombination von Salzen ausgewählter Konservierungssäuren enthält. Aufgrund seiner speziellen Produktformulierung ist RaicoSil Hay weder ätzend noch korrosiv und wird als Neutralsalz eingestuft. Die Verwendung von säurefester Dosiertechnik ist somit nicht erforderlich. Die Dosierung selbst erfolgt während des Pressvorganges, in der Pickup der Presse.


    Ihr Vorteil

    • Deutlich kürzeres Erntefenster (minus zwei Tage)
    • Bessere Qualität
    • Besserer Hygienestatus
    • Geringere Verluste (mechanischer- und nichtmechanischer Art)
    • Vermeidung der Maillard-Reaktion (Zucker u. Protein) (ADL)


    Einsatzbereich

    RaicoSil Hay ist ein Konservierungsmittel für Heu ab Trockenmassegehalten ab 80 % TS (bzw. 20 % Feuchte). RaicoSil Hay wird während des Pressvorganges an der Pick-up der Ballenpresse aufgesprüht. Dabei ist darauf zu achten, dass die komplette Schwadbreite gleichmäßig benetzt wird. Die Verwendung von mehreren Sprühdüsen kann dabei sinnvoll sein.

    Die Anwendungslösung ist für vier Wochen haltbar.

    Dosierung

    Dosierung
    TS-GehaltAufwandmenge
    TS-Gehaltab 80 %Aufwandmenge250 g/t im Wasser gelöst
    Schließen
  • RaicoSil Straw

    RaicoSil Straw ist das erste Konservierungsmittel für Stroh und enthält eine einzigartige Kombination von Salzen ausgewählter Konservierungssäuren. Aufgrund seiner speziellen Produktformulierung ist RaicoSil Straw weder ätzend noch korrosiv und wird als Neutralsalz eingestuft. Die Verwendung von säurefester Dosiertechnik ist somit nicht erforderlich. Die Dosierung selbst erfolgt während des Pressvorganges, in der Pickup der Presse.

    Untersuchungen in Gersten- und Weizenstroh zeigen, dass derart behandeltes Stroh einen deutlich besseren Hygienestatus hat. So konnte zum Beispiel die Keimdichte der Schimmelpilze deutlich reduziert werden. Auch die gefundenen DON-Werte waren niedriger. Insgesamt zeigte mit RaicoSil Straw behandeltes Stroh eine bessere Qualität und konnte ohne Einschränkungen eingesetzt werden. Ein weiterer Vorteil von RaicoSil Straw ist: Es kann bereits ab 20 Prozent Feuchte eingefahren werden. Schwankungen in der Restfeuchte sind nie auszuschließen, zum Beispiel durch Zwiewuchs oder Tauwasser. Diese sind aber mit Hilfe von RaicoSil Straw besser kontrollierbar.

    Ihr Vorteil

    • Deutlich reduziertes Lagerrisiko (Temperatur, Restfeuchte)
    • Deutlich reduzierte Keimbelastung (Feld- / Lagerpilze)
    • Deutlich reduzierte Staubbelastung
    • Deutlich verbesserter Hygienestatus


    Einsatzbereich

    RaicoSil Straw ist ein Konservierungsmittel für Stroh ab Trockenmassegehalten von 80 % TS (bzw. 20 % Restfeuchte).

    RaicoSil Straw wird während des Pressvorganges an der Pick-up der Ballenpresse aufgesprüht. Dabei ist darauf zu achten, dass die komplette Schwadbreite gleichmäßig benetzt wird. Die Verwendung von mehreren Sprühdüsen ist sinnvoll.


    Dosierung

    250 g pro Tonne Stroh in Wasser gelöst, 10 kg ausreichend für die Behandlung von 40 Tonnen Stroh.

    10 kg in 30 Liter Wasser anrühren und Auflösen. Mischung auf 50 Liter mit Wasser auffüllen.

    Die Konzentration der Anwendungslösung darf nicht verändert werden. Die Anwendungslösung ist vier Wochen haltbar.


    Abpackung

    10 kg Sack, 50 Sack pro Palette


    Lagerung

    Kühl und trocken lagern, vor direkter Sonneneinstrahlung schützen.


    Haltbarkeit

    12 Monate


    Weiterführende Informationen und Versuchsergebnisse finden Sie hier.

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  • Kofasil Plus / Kofasil Liquid

    Kofasil ist ein hochwirksames chemisches Siliermittel (Neutralsalz), welches speziell für die Silierung von Silagen im unteren Trockenmassebereich (< 30 % TS) eingesetzt werden soll. Es kann je nach Bedarf flüssig oder granuliert in die Silage eingebracht werden. Die im Kofasil enthaltenen Wirkstoffe wurden speziell für den Einsatz bei schwer silierbarem Futter ausgewählt. Sie unterdrücken aktiv die schädlichen Clostridien und unterstützen so die erwünschte Milchsäuregärung.

    Kofasil ist DLG-geprüft. Die Sicherung der Silagequalität und die Verhinderung der Vermehrung von Clostridien ist erwiesen.

    Kofasil Plus / Kofasil Liquid

    Ihr Vorteil

    • Vermeidet Fehlgärungen, insbesondere Buttersäurebildung
    • Unterstützt die natürliche Milchsäuregärung
    • Sichert den Konservierungserfolg und die Silagequalität
    • Gewährleistet eine hohe Schmackhaftigkeit
    • Reduziert aktiv den Gehalt an Clostridiensporen
    • Verbessert die Milchqualität

     

    Einsatzbereich

    Der Einsatz von Kofasil ist besonders bei folgendem Futter zu empfehlen:

    • Wiesengras mit < 30 % TS
    • Verregnetes Welkgut
    • Luzernesilage mit < 35 % TS

     

    Dosierung

    Kofasil Plus

    • 2 bis 3 kg/t Siliergut
    • DLG-Gütezeichen 1a, 4a, 5a

    Kofasil Liquid

    • 2 bis 3 l/t Siliergut
    • DLG-Gütezeichen 1a, 1b, 4a, 5a

    Wichtiger Hinweis

    Durch sorgfältige Prüfung ist erwiesen, dass unser Produkt bei Einhaltung der Gebrauchsanleitung für die empfohlenen Zwecke geeignet ist. Werden biologische Siliermittel eingesetzt, müssen Silier- und Entnahmetechnik besonders gut sein. Fehler pflanzenbaulicher Art (z.B. zu später Schnitt) und siliertechnischer Art (z.B. Verdichtung, Abdeckung) können nicht ausgeglichen werden. Wir haften für gleichbeibende Qualität des Produktes, das Lagerungs- und Anwendungsrisiko tragen wir nicht.

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Konservierungsmittel


  • Grain Save NC

    Grain Save NC ist eine abgepufferte Mischung aus Propionsäure und Ammoniumpropionat. Der Gehalt an wirksamer Substanz beträgt mindestens 90 % Propionsäure. Diese Wirkstoffkombination schützt die Silage sicher vor Nacherwärmung und Verschimmelung. Das Wachstum unerwünschter Hefen, Schimmelpilze und Bakterien sowie der damit verbundene Futterverderb werden vermieden. Grain Save NC ist nicht ätzend und nur schwach korrosiv.

     

    Einsatzbereich

    Bei allen zur Nacherwärmung neigenden Silagen.

     

    Dosierung

    Die Aufwandmenge richtet sich nach dem Anwendungsbereich. Folgende Einsatzmengen werden empfohlen:

    Komplettbehandlung
    4 – 6 l/t

    Rand- und Oberflächenbehandlung
    Je m² und Futterschicht (20 cm) werden 0,5 l Grain Save NC mit 2 l Wasser gemischt und aufgesprüht. Vorzugsweise sollten 2 – 3 Schichten behandelt werden. Alternativ können auch die letzten Fuhren vom Feld direkt bei der Ernte behandelt werden. Die Dosierung entspricht dann einer Komplettbehandlung.

    Anschnittflächenbehandlung
    0,5 l/m², mit 2 l Wasser verdünnt

    Stabilisierung der TMR
    3,5 l/t Futtermischung

    Dosierung
    TS-GehaltAufwandmenge
    TS-Gehalt75 - 80 %Aufwandmenge8 l/t
    TS-Gehalt> 80 %Aufwandmenge5 - 6 l/t

    Wichtiger Hinweis

    Bei der Verwendung von reinen Säuren und Säuremischungen für Konservierungszwecke (z.B. Stabilisierung der TMR) ist ein HACCP-Protokoll zu führen.

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  • Lupro-Mix NA

    Lupro-Mix NA ist eine abgepufferte hochwirksame Mischung aus Propion- und Ameisensäure. Diese Wirkstoffkombination unterstützt die natürliche Milchsäuregärung. Das Wachstum unerwünschter Hefen, Schimmelpilze und Bakterien sowie der damit verbundene Futterverderb werden vermieden und die Futterhygiene gesichert. Lupro-Mix NA schützt die Silage sicher vor Fehlgärung, Nacherwärmung und Verschimmelung.

    Lupro-Mix NA ist DLG-geprüft. In der Wirkungsrichtung 1a, 1b, 2

    Lupro-Mix NA

    Einsatzbereich

    • Bei allen zur Nacherwärmung neigenden Silagen mit hoher Nährstoffdichte
    • Besonders zu empfehlen ist der Einsatz bei CCM, LKS und Feuchtmaissilage
    • Bei schwer silierbarem Futter in Abhängigkeit des Trockensubstanzgehaltes

     

    Dosierung

    die Aufwandmenge richtet sich nach dem Anwendungsbereich folgende Einsatzmengen werden empfohlen:

    Komplettbehandlung
    TS-Gehalt (%)l/t
    TS-Gehalt (%)< 25 %l/t4
    TS-Gehalt (%)25 – 35 %l/t3
    TS-Gehalt (%)> 35 %l/t4

    CCM

    Die Aufwandmenge richtet sich nach der Lagerungszeit:

    1 – 6 Monate Lagerung: 5 l/t
    6 – 12 Monate Lagerung: 7 l/t

    Rand- und Oberflächenbehandlung
    Je Quadratmeter und Futterschicht (20 cm) werden 0,5 l Lupro-Mix NA mit 2 l Wasser gemischt und aufgesprüht. Vorzugsweise sollten zwei bis drei Schichten behandelt werden. Alternativ können auch die letzten Fuhren vom Feld direkt bei der Ernte behandelt werden. Die Dosierung entspricht dann der Komplettbehandlung.

    Anschnittflächenbehandlung
    0,5 l/m², mit zwei Litern Wasser verdünnt

    Stabilisierung der TMR
    3 l/t Futtermischung

    Stabilisierung von Flüssigfutter
    0,15 – 0,25 %

    Hier finden Sie das Sicherheitsdatenblatt von Lupro-MIX NA.

    Weitere Empfehlungen für die Behandlung von Nach- und Nebenprodukten finden Sie hier.

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  • Propionsäure

    Propionsäure ist eine farblose bis schwach gelbe, stechend riechende Flüssigkeit. Ihr Wirkstoffgehalt beträgt 99,5 % Propionsäure. Sie wirkt hemmend auf Schimmelpilze und einige Hefen und kann demzufolge zur Verbesserung der aeroben Haltbarkeit der Silagen eingesetzt werden.

    DLG-geprüft Propionsäure ist DLG-geprüft. In der Wirkungsrichtung 2.

     

    Einsatzbereich

    Bei allen zur Nacherwärmung neigenden Silagen

     

    Dosierung

    Die Aufwandmenge richtet sich nach dem Anwendungsbereich. Folgende Einsatzmengen werden empfohlen:

    Komplettbehandlung
    TS-Gehalt (%)l/t
    TS-Gehalt (%)< 25 %l/t4
    TS-Gehalt (%)25 - 35 %l/t5
    TS-Gehalt (%)> 35 %l/t6

    CCM und Feuchtmaissilage

    Die Aufwandmenge nach der Lagerungszeit:

    1 – 6 Monate Lagerung: 5 l/t
    6 – 12 Monate Lagerung: 7 l/t

    Rand- und Oberflächenbehandlung
    Je m² und Futterschicht (20 cm) werden 0,5 l Propionsäure mit 2 l Wasser gemischt und aufgesprüht. Vorzugsweise sollten 2 – 3 Schichten behandelt werden. Alternativ können auch die letzten Fuhren vom Feld komplett direkt bei der Ernte behandelt werden. Die Dosierung entspricht dann der Komplettbehandlung.

    Anschnittflächenbehandlung
    0,5 l/m², mit 2 l Wasser verdünnt

    Stabilisierung der TMR
    3 l/t Futtermischung

    Stabilisierung von Flüssigfutter
    0,15 – 0,25 %

    Weitere Empfehlungen für die Behandlung von Nach- und Nebenprodukte finden Sie hier.

    Wichtiger Hinweis

    Reine Propionsäure ist ätzend korrosiv. Beim Gebrauch sind eine Schutzbrille und säurefeste Handschuhe zu tragen. Ihre Viskosität ist mit der von Wasser vergleichbar. Der Dampfdruck nimmt mit zunehmender Temperatur der Säure erheblich zu.

    Beachte
    Bei der Verwendung von reinen Säuren und Säuremischungen für Konservierungszwecke (z.B. Stabilisierung der TMR) ist ein HACCP-Protokoll zu führen.

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  • Kaliumsorbat

    Kaliumsorbat ist ein granuliertes, chemisches Konservierungsmittel zur Verbesserung der aeroben Haltbarkeit und der Futterhygiene. Die Wirkung der im Kaliumsorbat enthaltenen Sorbinsäure richtet sich im sauren und schwach sauren Bereich hauptsächlich gegen Hefen und Schimmelpilze. Aber auch viele Bakterien werden gehemmt. Futterverderb durch unerwünschte Mikroorganismen wird vermieden und die Futterhygiene gesichert.


    Einsatzbereich

    • Bei allen zur Nacherwärmung neigenden Silagen mit hoher Nährstoffdichte
    • Zur Sicherung der Futterhygiene
    • Besonders zu empfehlen ist er Einsatz zur Stabilisierung der TMR und flüssiger Nach-und Nebenprodukte
    Kaliumsorbat

    Dosierung

    Kaliumsorbat wird flüssig eingemischt. Hierzu wird das Granulat im Verhältnis 1:1 bzw. 1:2 in Wasser gelöst.

    Kaliumsorbat ist weder ätzend noch korrosiv. Zur Ausbringung der Lösung können herkömmliche Bakteriendosiergeräte (z.B. BioDos CL) verwendet werden.

    Die Aufwandmenge richtet sich nach dem Anwendungsbereich. Folgende Einsatzmengen werden empfohlen:

    Komplettbehandlung
    CCM u. Feuchtmaiskornsilage: 500 g/t

    Maissilage, Grassilage > 40 % TS: GPS 400 g/t

    Rand- und Oberflächenbehandlung
    200 – 300 g/m² und Schicht (Schichtstärke 20 cm)

    Anschnittflächenbehandlung
    200 - 300 g m², in Wasser gelöst

    Stabilisierung der TMR
    200 – 300 g/t

    Behandlung flüssiger Nach- und Nebenprodukte
    200 - 300 g/t

    Beachte
    Bei der Verwendung von reinen Säuren und Säuremischungen für Konservierungszwecke (z.B. Stabilisierung der TMR) ist ein HACCP-Protokoll zu führen.

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Wirtschaftlichkeitsrechner

Die Wirtschaftlichkeit des gezielten Siliermitteleinsatzes wird nach wie vor kritisch hinterfragt. Anhand von betriebsspezifischen Daten wie z.B. Ertrag, TS-Gehalt und Silagequalität lässt sich die Wirtschaftlichkeit von Siliermitteln errechnen. Hier geht es zum

Rechner für Futterpflanzen

Rechner für Biogas

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