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Empfehlung für den Herbst

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Mittwoch, 9. November 2022

Der Herbst hat in den vergangenen Tagen weitläufig Einzug in die Regionen gehalten. Nachdem lange Trockenphasen die Grasnarben in der Vegetation strapaziert haben und regional massive Futterausfälle zur Folge hatten, braucht auch ein leistungsstarker Grünlandbestand etwas Unterstützung in der Fitness.

Regional werden in den nächsten Tagen noch die letzten Schnitte eingefahren. Hierbei sollte man den Einsatz von RaicoSil Gras FL bedenken und zur Absicherung des Futters einsetzen. RaicoSil Gras FL ist ein chemisches Siliermittel für schwer bis mittelschwer silierbares Futter, besonders geeignet für verregnetes Futter. Das Siliermittel untersützt den natürlichen Verlauf der Milchsäuregärung bei gleichzeitiger aktiver Hemmung schädlicher Baktieren. 

Anschließend sollten bei Befahrbarkeit die folgenden Maßnahmen ergriffen werden, um Schäden und Auswinterungen der Grasnarbe zu vermeiden und eine schnelle Kompensation der Futterversorgung im nächsten Jahr zu ermöglichen.

Nachmahd -> Auf beweideten Flächen sollte nach der letzten Nutzung eine Nachmahd der

Geilstellen erfolgen, um eine Ausbreitung der Unkrautnester zu begrenzen. Zudem sollten Bestände nicht zu lang in den Winter gehen. Ideal ist eine Aufwuchshöhe von einer Handbreite. Zu üppige Bestände bieten Schadnagern neben der Nahrung eine Herberge über Winter. Auch Pilze (wie der Schneeschimmel) bevorzugen überwachsene Bestände. Die Folgen sind eineverstärkte Futterverschmutzung und Verunkrautung bzw. Verungrasung durch entstehende Lücken.

Nährstoffversorgung -> Leistungsstarke Narben sollten vor Winter ausreichend mit Kalium versorgt werden. Kali ist an zahlreichen Stoffwechselvorgängen beteiligt und trägt

maßgeblich zur Gesundheit und entsprechend zur Frosttoleranz bei. Durch eine Herbstgabe von 1-1,5 dt/ha 40er Kali können Rostkrankheiten und Frostschäden vorgebeugt werden.

Kalkung -> Der pH-Wert ist der Grundbaustein für eine ausgewogene Pflanzenernährung,

intensive Nutzungen zehren am Kalkvorrat des Bodens (ca. 350 kg CaO/ha und Jahr), entsprechend sinkt der pH-Wert und damit die Nährstoffverfügbarkeit. Kalk spielt eine tragende Rolle in der Bodenstruktur und beeinflusst somit entscheidend den Bodenwasserhaushalt.

Bei pflanzenbaulichen Fragen wenden Sie sich bitte an die Pflanzenbau-Vertriebsberatung Tel. 0251.682-2368.

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