Planung der Mietenanlage

Ein erster Schritt, der wesentlich zur Vermeidung von Nacherwärmung beiträgt, ist die richtige Planung der Mietengröße. Hier sollte der spätere Silagebedarf pro Woche mit berücksichtigt werden. Die Futterstockhöhe und -breite ist so anzulegen, dass die Miete noch ausreichend verdichtet und luftdicht zugedeckt werden kann.

Ziel muss es sein, pro Woche einen Mindestvorschub von 1,5 m im Winter und 2,5 m im Sommer zu erreichen. Nur wenn diese Vorgaben eingehalten werden, sind keine zusätzlichen Verluste durch Nacherwärmung zu erwarten. Je nach dem, wie viel Silage pro Woche benötigt wird, lässt sich der maximal mögliche Siloquerschnitt wie folgt errechnen:

Beispiel 
1Futter pro Woche 50 to bzw 65 m³
2Siloquerschnitt Winter (1,5 m Vorschub / Woche)
65 m³ Futter: 1,5 m Vorschub = 43 m² Anschnittfläche
3Siloquerschnitt Sommer (2,5 m Vorschub / Woche)
65 m³ Futter: 2,5 m Vorschub = 26 m² Anschnittfläche


Hilfestellung bei der Planung der Silogeometrie finden Sie hier:



Umgang mit wassergefährdenden Stoffen

Der Schutz der Gewässer ist für die Gesundheit der Bevölkerung, zum Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen und als Voraussetzung für wirtschaftliche Entwicklung unverzichtbar. Dazu sind die Gewässer als Bestandteil des Naturhaushaltes und als Lebensraum für Tier und Pflanze zu sichern und so zu bewirtschaften, dass sie dem Wohl der Allgemeinheit und im Einklang mit ihm auch dem Nutzen einzelner dienen und vermeidbare Beeinträchtigungen ihrer ökologischen Funktionen unterbleiben.

Das gilt auch für Bau und Instandsetzung von JGS-Anlagen

Für Jauche-, Gülle- und Silagesickersaftanlagen dürfen nur wasserrechtlich zugelassene Bauprodukte verwendet werden. Größere Anlagen dürfen nur von Fachbetrieben errichtet und instandgesetzt werden. Bei Nichtbeachtung drohen hohe Geldbußen. Zur Meldung des Deutschen Raiffeisenverbands e.V.


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