Effiziente Konzepte für die Grundfuttersicherung

Futterkonservierung mit System

Aufgrund der extremen Witterung ist vielfach mit Schimmel in den Silagen zu rechnen.
Die AGRAVIS Raiffeisen AG ist im Bereich der Futterkonservierung konzeptionell weiter gewachsen. Neue Themenfelder wurden aufgegriffen, bearbeitet und Lösungen sowie Produkte für den Landwirt entwickelt. Lagen die Schwerpunkte in der Vergangenheit mehr bei der Silierung und Getreidekonservierung, sind heute auch die Heukonservierung und die gezielte Fermentation von Nach- und Nebenprodukten fest integriert.

Unter der Begrifflichkeit „Futterkonservierung mit System“ wurden jetzt alle Säulen einer effizienten Futterkonservierung neu zusammengefasst. „Futterkonservierung mit System“ verbindet die pflanzliche mit der tierischen Erzeugung. Nur mithilfe einer leistungsstarken Konservierung gelingt es, das maximal mögliche von dem, was auf dem Feld gewachsen ist, bis hin zum Trog zu bringen. Das bedeutet, bestes Grundfutter unter Berücksichtigung der Ziele für Qualität und Quantität zu erzeugen. Dabei ist es auch wichtig, Verlustgeschehen und Kosten im Blick zu behalten. Das hat auch die Saison 2018 wieder gezeigt. Aufgrund der langanhaltenden Trockenheit wurde das Futter knapp. Zentrale Aufgabe vieler Betriebe war somit schnell die Grundfutterabsicherung, und zwar in Menge und Qualität.

Das klappte nur mit Hilfe effizienter Verfahren der Futterkonservierung. Damit diese Verfahren ihr Potenzial voll ausschöpfen können, sollten immer leistungsstarke Silier- und Konservierungsmittel angewendet werden. Die AGRAVIS bietet fundierte Konzepte und eine breite Produktpalette mit hoher Wirkungssicherheit. So sind die Siliermittel Siloferm und BioCool in vielen Betrieben bereits fester Bestandteil im Verfahren der Silageproduktion. Aber auch die beiden neuen Produkte RaicoSil Hay und Proferm HC FL finden zunehmende Beachtung. Neben dem Produkteinsatz bedeutet effiziente Futterkonservierung auch, die innerbetrieblichen Abläufe regelmäßig zu überprüfen, beispielsweise durch ein zielgerichtetes Silo-Controlling an der Miete. Hier besteht in vielen Betrieben noch Potenzial. Insbesondere was produzierte Futtermenge, Kosten und auch verfahrensabhängige Verluste betrifft, kennt sich so mancher Praktiker noch zu wenig aus. Das erklärt mit, warum im Verfahren der Grassilageerzeugung die Verluste nach wie vor viel zu hoch sind. Im Durchschnitt aller Betriebe wird der Gesamtverlust beim ersten Schnitt auf etwa 20 Prozent geschätzt. Im Durchschnitt heißt das aber auch, dass es Betriebe gibt, die noch höhere Verluste haben.

Der Geruch der Silage liefert wichtige Hinweise zur Qualität.
20 Prozent Verlust sind gleichbedeutend mit einem Minus von knapp 10.000 MJ NEL je Hektar. Das sind etwa 3.200 Liter Milch – in Zeiten knapper Futterressourcen beachtliche Mengen. Vielen Landwirten sind diese Größenordnungen noch zu wenig bewusst. Gesehen werden nur die einzelnen Schubkarren, die weggefahren werden, aber nicht der Gesamtverlust. Hier hilft nur eine konkrete Mengenerfassung: Was wurde an Gras einsiliert und wie viel wurde ausgelagert? Gute Betriebe zeigen, wie es geht. Sie schaffen es deshalb auch, den Gesamtverlust bei der Grassilagebereitung auf unter 8 Prozent zu senken. Das bedeutet, dass von dem, was auf dem Feld gewachsen ist, ein Mehr für etwa 2.000 Liter Milch im Trog ankommt. Bei Mais und CCM sieht es ähnlich aus. Auch hier gibt es noch erhebliche Reserven. Das Gleiche gilt für Getreide und Heu, die mangels gutem Hygienestatus nur bedingt verfütterbar sind. In der Folge sinken Futteraufnahme und Leistung, die Tiere werden krank und die Tierarztkosten steigen.

Alle diese Reserven gilt es, nachhaltig zu erschließen und bestehende Ressourcen zu erhalten. Das bedeutet konkret: sorgfältiger arbeiten, Mängel im Management erkennen und abstellen sowie gezielte Steuerung von Konservierung bzw. Silierung mithilfe geeigneter Produkte. Die AGRAVIS bietet diese Lösungen in Form von fundierten Konzepten gepaart mit leistungsstarken Produkten, die betriebsindividuell eingesetzt werden. Denn eines ist Fakt: Die Leistung aus dem Grundfutter entscheidet letztendlich über Gewinn oder Verlust im landwirtschaftlichen Betrieb.



Flyer Futterkonservierung


Weitere Informationen zum Themenkomplex „Futterkonservierung mit System“ gibt es bei Dr. Sabine Rahn, Telefon 0251 . 682-2289, sabine.rahn@agravis.de


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