Siliermittel nicht vergessen!

Nicht mehr lange, und der erste Futterschnitt startet. Rechnen wir bei Ackergras mit einem Erntebeginn in dieser Woche, müssen wir beim Wiesengras noch etwas warten. Das kalte Wetter vor Ostern hat das Wachstum der Bestände regional etwas ausgebremst. Auch fehlt es auf vielen Flächen bereits an Wasser. Der Boden ist sehr trocken und Regen ist nicht in Sicht; dementsprechend ist mit einer starken Staubentwicklung bei der Futterernte zu rechnen. Deshalb lieber 1 bis 2 cm höher mähen. Das vermindert das Verschmutzungsrisiko bei der Futterbergung zusätzlich.

Das kalte Wetter vor Ostern hatte auch zur Folge, dass kaum Milchsäurebakterien auf dem Gras zu finden sind. Daran wird sich in den nächsten Tagen nicht viel ändern. Planen Sie deshalb rechtzeitig den Einsatz geeigneter Siliermittel aus unserem Programm.

Anders ist es beim Zuckergehalt. Hier haben die kühlen Temperaturen in Verbindung mit der hohen Sonneneinstrahlung zu einer vermehrten Zuckereinlagerung geführt. Im Zuge der weiteren Abreife wird zwar ein Teil des Zuckers noch für das Wachstum verbraucht bzw. umgewandelt, jedoch kann nach wie vor von höheren Zuckergehalten zum Zeitpunkt der Ernte ausgegangen werden.

Auch wenn das Wetter der nächsten Tage mitentscheidet, wie sich die Situation beim Zucker und den Milchsäurebakterien weiterentwickelt, ist der Einsatz von biologischen Siliermitteln dringend anzuraten. Nur so kann der Zucker effizient in Milchsäure umgewandelt und ohne unnötige Verluste sicher siliert werden. Wir empfehlen deshalb zur Sicherung der Grassilagequalität den Einsatz von Siloferm bzw. BioCool. Je nach Anwelkgrad sollte Siloferm bis 35 % TS und BioCool ab 35 % TS eingesetzt werden.

Weitere Tipps zur richtigen Einstellung der Erntetechnik können Sie unserem Video entnehmen.

Hinweise zu erfolgreichen Grassilage-Bereitung und zu unseren Produkten finden Sie hier



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