Auftreten von Gärsaft

Werden Silagen mit niedrigem Trockensubstanzgehalt eingelagert, fließt ein Teil des Zellsaftes in Form von Gärsaft aus dem Silo ab. Je nachdem wie feucht geerntet wird bzw. wie hoch die Miete angelegt wird, tritt mehr oder weniger viel Gärsaft aus. Wie schnell und welche Menge letztendlich anfällt, hängt demzufolge entscheidend vom TS-Gehalt, der Mietenhöhe und den Ablaufvorrichtungen ab (Tab. 3.1). Durchschnittlich 65% des insgesamt ablaufenden Gärsaftes fallen in den ersten 2-4 Wochen Gärdauer an. Der Abfluss des Restes ist mit von der Verdichtung der Miete abhängig und kann längere Zeit dauern. Das sollte bei der Mietenanlage mit berücksichtigt werden, denn diese muss so angelegt werden, dass der in den ersten Wochen anfallende Gärsaft zügig und gleichmäßig ablaufen kann. Ist das nicht der Fall, fängt der Futterstock an zu rutschen und reißt ggf. auseinander, was wiederum große Verluste nach sich zieht.


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