Betriebsreportagen

Betriebsreportage bei Landwirt Willmann und seinen Vorderwälder Rindern

Landwirt Willmann haben es die Vorderwälder Rinder, eine alte Haustierrasse aus dem Schwarzwald angetan. Seit vielen Jahren züchtet er diese auf die örtlichen Gegebenheiten bestens angepasste Rasse jetzt schon. Als Grundfutter werden Heu und Grassilage gefüttert. Dabei ist die Heuwerbung nicht immer einfach. Aufgrund der Tallage von Betrieb und Flächen und der damit verbundenen starken Taubildung gibt es immer wieder Probleme bei der Trocknung auf dem Feld. Selten ist es komplett und gleichmäßig durchtrocknet. „Die Lage macht es schwierig, drei schöne trockene Tage zu erwischen. Auch war aufgrund der Hanglagen das geerntete Heu immer stark staubbelastet.“ so Landwirt Willmann. Seit nunmehr zwei Jahren setzt er bei der Heuwerbung RaicoSil Hay zur Konservierung ein. Im Ergebnis hat sich die Heuqualität wesentlich verbessert. Staubbildung im Ballen ist komplett weg, was sich auch positiv auf die Schmackhaftigkeit ausgewirkt hat. „Akzeptanz und Futteraufnahme durch die Tiere sind deutlich besser.“ Willmann konnte außerdem in den eingelagerten Ballen keinerlei Nacherwärmung feststellen. Sein Fazit: „Seitdem ich das Heu mit RaicoSil Hay behandele, habe ich die besten Heuballen, die ich je hatte.“


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Betriebsreportage bei Lohnunternehmer Ludger Cordt: beste Heuqualität absichern

"Das Analyseergebnis hat mich überrascht"

Die Heuernte ist oft Minutensache. Plötzliche Wetterumschwünge haben in Deutschland zugenommen und erschweren die Heubergung. Für Ludger Cordt eine echte Herausforderung. Der Lohnunternehmer aus dem westfälischen Datteln betreibt auch noch einen landwirtschaftlichen Betrieb, Schwerpunkt Heuerzeugung. Auf 22 Hektar Ackerfläche wird aus dem ersten und zweiten Schnitt hochwertiges Heu – vornehmlich für Pferde – produziert, insgesamt 1.750 Bunde. „Pferdebesitzer legen viel Wert auf hochwertiges Futter, mittlerweile treten auch vermehrt Krankheiten, Unverträglichkeiten und Allergien bei Pferden auf“, berichtet Cordt. „Wir haben uns auf beste Qualitäten spezialisiert, aber dafür brauchen wir vom Mähen bis zum Pressen eine Woche ohne Regen.“ Das sei mittlerweile schwierig. Hinzu kämen veränderte Gräsermischungen, die für veränderte Trocknungsabläufe sorgen. „Ein höherer Weidelgräseranteil heißt gleichzeitig mehr Zucker und höhere Energiedichten, was den Trocknungsprozess verlangsamt. Diese Zeit bleibt uns aufgrund der Witterung und des kürzeren Erntefensters oft nicht.“


Alina Probst-Schweckendieck
Im vergangenen Jahr ist der Betriebsleiter auf RaicoSil Hay aufmerksam geworden, das erste Konservierungsmittel für Feuchtheu, das als Neutralsalz entwickelt wurde. Ludger Cordt hat es ausprobiert und war überrascht: „Wir haben RaicoSil Hay beim zweiten Schnitt getestet. Auf einer Fläche hatten wir einen Restfeuchtegehalt von 9 Prozent, was ein guter Wert ist. Laut Untersuchung war der Bakterien- und Schimmelpilzbefall auch bei den unbehandelten Ballen mit 740.000 und 25.000 im guten Bereich. Mit RaicoSil Hay ging der Bakterienbefall auf 52.000 zurück, Schimmelpilze und Hefen waren unter der Nachweisgrenze. Für uns ein guter Grund, den Einsatz auszuweiten.“


Dr. Sabine Rahn, Produktmanagerin bei der AGRAVIS, und Produktionsberaterin Alina Probst-Schweckendieck haben bereits viele positive Erfahrungen mit der Heukonservierung gemacht: „Die enthaltenen Salze sorgen für einen Konservierungseffekt. Schimmelpilze und Hefen werden gehemmt und abgetötet. Der normale Salzeffekt sorgt außerdem dafür, dass die Restfeuchte aus dem Inneren der Pflanzen herausgezogen wird.“ So könne mit RaicoSil Hay schon ab 20 Prozent Restfeuchte das Heu gepresst werden und damit rund zwei Tage früher als ohne Konservierungsmittel. Bei diesem Feuchtegehalt können ohne Konservierungsmittel Schimmelnester im Ballen entstehen, und die sind gefährlich, denn sie sind schlecht zu sehen, aber dafür umso gesundheitsschädlicher, berichtet Alina Probst-Schweckendieck. „Die Pflanzen im Ballen sind nicht tot, auch die Mikroorganismen arbeiten weiter und Atmungsprozesse finden statt. Das Heu kann sich im Lager erwärmen und besagte Schimmelnester können entstehen. Schlimmstenfalls kann es sich sogar selbst entzünden. Alle diese Risiken werden mit dem Einsatz von RaicoSil Hay deutlich vermindert.“


Die Anwendung ist viel einfacher als beim Einsatz von konservierenden Säuren. Das Neutralsalz kann sich der Landwirt als 10 Kilogramm-Sack auf den Hof stellen. Es wird mit Wasser gemischt und ist nicht korrosiv, das heißt es kann mit handelsüblicher Technik ausgebracht werden. Mit einer Dosiervorrichtung an der Presse wird die Mischung direkt auf das Heu gesprüht. Pro Tonne Heu werden 250 Gramm Salz benötigt. Ludger Cordt benötigt 30 Gramm pro 120 Kilogramm-Ballen und hat einen Mehraufwand von zirka 3 Euro. „Das ist mir die Absicherung des Erntegutes auf jeden Fall Wert“, betont der 50-Jährige. „Die Nachfrage seitens der Pferdehalter nach dem speziellen Heu ist groß. Und die Tiere mögen das Heu genauso gerne wie unbehandeltes.“


Weitere Infos gibt es bei Dr. Sabine Rahn, Telefon 0251 . 682-2289, sabine.rahn@agravis.de.

Pferd
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Hochwertiges Heu mit RaicoSil Hay


High-quality hay with RaicoSil Hay


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