Futterpflanzen



Ertrag (Tonnen je Hektar)

10 bis 20 (je nach Schnitt)

Erntezeitpunkt

Aschwellen Fahnenblatt

•Häcksellänge: 3 bis 5 cm

•Anwelkgrad: 30-40 % TS

Risiko

•Mittelschwer bis leicht sillerbar

•Risiko Fehlgärung < 35 % TS

•Risiko Nacherwärmung/Verschimmelung > 35 % TS

Siliermittel

•Bis 35 % TS SiloFerm oder ProFerm

•Ab 35 % TS BioCool



Bei der Silierung des letzten Futterschnittes im Herbst sind einige Punkte zu beachten. Aufgrund langer Tauphasen, kürzerer Tageslänge und verringerter Sonnenscheindauer ist Anwelken oft nur begrenzt bzw. kaum möglich. Hinzu kommt das deutlich höhere Risiko eines Schmutzeintrages in diese Silagen. Anwelkgrade von 30 % TS sind eher nicht zu erreichen.

Eine verlustarme Silierung ist eher nicht möglich und das Risiko für Fehlgärungen / Buttersäuregärung (Bild) sehr hoch. Um buttersäurefreie Silage zu erreichen, sollte Herbstgras ohne lange Anwelkphasen einsiliert und konsequent geeignete Siliermittel eingesetzt werden.

Auch hier hilft der TS – Gehalt bei der Auswahl des richtigen Siliermittels. Unterhalb von 25 – 30 % TS empfiehlt sich der Einsatz des chemischen Siliermittels Kofasil liquid (Flüssigapplikation) bzw. Kofasil Plus (Granulat) (DLG 1a, 5a). Bei TS – Gehalten von 25 – 30 % TS kann hingegen auf das biologische Siliermittel Siloferm (DLG 1b) oder ProFerm zurückgegriffen werden. Auf diese Art und Weise lassen sich auch aus Herbstgras nährstoffreiche und buttersäurefreie Silagen erzeugen.



Ertrag (Tonnen je Hektar)

10 bis 20

Erntezeitpunkt

TS - Gehalt:

  • CCM 58 - 62 % TS
  • Feuchtmaissilage 65 - 70 % TS

Vermahlungsgrad:

Fraktion kleiner 2mmmind. 80 %
Fraktion kleiner 1 mmmax. 50 %

Risiko

  • Risiko Nacherwärmung/Verschimmelung
  • Risiko Futterhygiene

Siliermittel

CCM - Stabilizer

Lupro-Mix NA

Die Aufwandmenge richtet sich nach der Lagerdauer. Es wird zwischen 1 - 6 Monate und 6 - 12 Monate Lagerung unterschieden



Ertrag (Tonnen je Hektar)

8 bis 15 (je nach Schnitt)

Erntezeitpunkt

Knospe Blüte

•Häcksellänge: 3 bis 5 cm

•Anwelkgrad: 30-40 % TS

Risiko

•Schwer bis mittelschwer sillerbar

•Risiko Fehlgärung < 40% TS

•hohe Bröckelverluste > 45 % TS

Siliermittel

Siloferm

ProFerm

Futterleguminosen sind wichtige Eiweißlieferanten in der Ration. Bei der Silierung sind daher einige Aspekte zu berücksichtigen. Lesen Sie hierzu den Artikel Silierung von Futterleguminosen

Eine Entscheidungshilfe zur Siliermittelwahlfinden Sie hier



Etrag (Tonnen je Hektar)

8 bis 15 (je nach Schnitt)

Erntezeitpunkt

  • Ähren-/Rispenschieben bzw.
  • Knospe Klee
  • Häcksellänge: 3 bis 5 cm
  • Anwelkgrad: 30-40% TS

Risiko

  • Mittelschwer silierbar
  • Risiko Fehlgärung < 35 % TS
  • Risiko Nacherwärmung/Verschimmelung >35 % TS
  • Bröckelverluste ab 45 % TS

Siliermittel



Ertrag (Tonnen je Hektar)

30 bis 35

Erntezeitpunkt

•Milch-Teigreife Körner

•Beginnt sich von unten gelb zu verfärben

•Häcksellänge 3 bis 5 cm

Risiko

•Leicht silierbar

•Risiko Nacherwärmung und Verschimmelung

Siliermittel

BioCool

Wann sollte Getreide – GPS geerntet werden ?

Die Wahl des richtigen Erntezeitpunktes ist wichtig für eine erfolgreiche Silierung. Wird zu früh (vor der Milchreife) geerntet, kann Sickersaft anfallen. Erfolgt die Ernte zu spät, gibt es Probleme mit der Verdichtung. Insbesondere der hohle Getreidehalm kann Luft einschließen und später Probleme verursachen. Der optimale Erntezeitpunkt ist Ende Milchreife / Beginn Teigreife erreicht. Die Körner sollten bei der Nagelprobe noch leicht spritzen und die Pflanze selbst beginnt sich von unten her gelb zu verfärben.



Ertrag

8 bis 12 to (je nach Schnitt)

Erntezeitpunkt

  • Ende Schossen
  • Häcksellänge: verfahrensabhängig, je trockener, desto kürzer häckseln
  • Anwelkgrad: 30-40 % TS

Risiko

  • mittelschwer bis leicht silierbar
  • Risiko Fehlgärung < 35 % TS
  • Risisko Nacherwärmung/ Verschimmelung > 35 % TS

Siliermittel

Hervorragende Grassilagen sind kein Zufallsprodukt. Gezielte pflanzenbauliche und siliertechnische Maßnahmen sind notwendig, um die Qualität zu sichern. Die richtige Silierstrategie muss also her.

Lesen Sie hierzu den folgenden Artikel:

Nichts dem Zufall überlassen - Mit Strategie zu hochwertigen Grassilagen

Weitere Tipps finden Sie hier

Eine Entscheidungshilfe zur Siliermittelwahl finden Sie hier



Ertrag (to/ha)

20 bis 25

Erntezeitpunkt

  • Schossen/ Ährenschieber
  • Häckesellänge: 3 bis 5 cm
  • Anwelkgrad: > 25% TS

Risiko

  • mittelschwer silierbar
  • Risiko Fehlgärung/ Buttersäure
  • Verschmutzungen bei Ernte vermeiden
  • Gärsaftproblematik beachten

Siliermittel

Siloferm oder ProFerm



Ertrag (Tonnen je Hektar):

30 - 50 t Frischmasse/ha

Erntezeitpunkt:

  • 28 bis 33 % TS in der Gesamtpflanze
  • Häcksellänge 5 bis 7 mm

Risiko:

  • leicht silierbar
  • Risiko Nacherwärmung und Verschimmelung

Silierhilfsmittel:

BioCool



Um die Ration aufzuwerten, setzen einige Betriebe LKS ein. Hierzu wird der Maiskolben inklusive der Lieschblätter gepflückt, gehäckselt und anschließend einsiliert. Der Trockensubstanzgehalt ist im Vergleich zur klassischen Maissilage höher. Dementsprechend steigen auch die Anforderungen an das Silagemanagement. Die Energiedichte wird mit ca. 7,4 MJ NEL / kg TS angegeben.

Ertrag (Tonnen je Hektar)

15-20

Erntezeitpunkt

45-55 % TS

Risiko

  • Problem bei LKS ist die Nacherwärmung ⇒ entsprechende Siliermittel auswählen
  • aufgrund von der TS und der „Sperrigkeit“ der Futterpartikel kritisch auf die Verdichtung achten

Siliermittel

  • BioCoolFür eine bessere Verteilungsgenauigkeit sollte ein Päckchen BioCool in 2-3-fachen Wassermenge aufgelöst werden.

  • < 50% TS reguläre Aufwandmenge
  • > 50 % TS 1.5-fache Aufwandmenge

Besonderer Hinweis

  • Dünne Schichten einlagern (~20 cm Schichtstärke)
  • Es dürfen keine Hohlräume entstehen („Luftlöcher“)



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