Produkte für Energiepflanzen



ProFerm / ProFerm HC enthält eine speziell auf die Gärung von feuchteren, zuckerärmeren Energiepflanzen abgestimmte Kombination homofermentativer Milchsäurebakterien. Die erwünschte nährstoffschonende Milchsäuregärung wird gefördert und unerwünschter Nährstoffabbau vermieden. Das sichert maximalen Gasertrag und hohe Methanausbeuten.

Einsatzbereich

Der Einsatz von ProFerm ist besonders bei folgenden Energiepflanzen zu empfehen.

•Grünroggen

•Sudangras

•Gras (25-35% TS)

Dosierung

ProFerm

  • 5g ProFerm je t Futter
  • 250g-Beutel ausreichend für 50 t Futter bzw. 70-85 m³ Siloraum
  • Flüssigapplikation (0,5 - 2 l /t Siliergut)

Proferm HC

ProFerm HC ist eine speziell für die Mikroapplikation angepasste Produktformulierung.

  • 0,8g ProFerm HC je t Futter
  • 200g-Beutel ausreichend für 250 t Futter bzw. 350-425m³ Siloraum
  • Flüssigapplikation (20 - 150 ml /t Siliergut)

Ein Beutel ProFerm HC in 5 Liter Wasser unter stetem Rühren auflösen und in den Spezialtank füllen.

20 ml Hochkonzentrat werden mittels geeigneter Dosiertechnik (BioDos LD, BioDos ProfiLine) pro Tonne Futter gleichmäßig aufgesprüht.

Nicht aufgebrachtes, aufgelöstes Produkt kann für maximal 4 Tage im Kühlschrank zwischengelagert werden.

Ergebnisse

Mit ProFerm / Proferm HC silierte Energiepflanzen enthalten deutlich mehr Milchsäure und zeichnen sich durch eine bessere Nährstoffbilanz aus. Die Nährstoffverluste während der Silierung werden auf ein Minimum reduziert, so dass mehr Substrat für die Biogasbildung zur Verfügung steht.

Einfluss von ProFerm auf pH-Wert und TS-Gehalt

Wichtiger Hinweis:

Durch sorgfältige Prüfung ist erwiesen, dass unser Produkt bei Einhaltung der Gebrauchsanleitung für die empfohlenen Zwecke geeignet ist. Werden biologische Siliermittel eingsetzt, müssen Silier- und Entnahmetechnik besonders gut sein. Fehler pflanzenbaulicher Art (z.B. zu später Schnitt) und siliertechnischer Art (z.B. Verdichtung, Abdeckung) können nicht ausgeglichen werden. Wir haften für gleichbleibende Qualität des Produktes, das Lagerungs- und Anwendungsrisiko tragen wir nicht.



PlantaSil / PlantaSil HC enthält speziell für die Silierung von zuckerreichen Energiepflanzen herausselektierte, heterofermentative Milchsäurebakterien. Sie steuern den erwünschten Silierprozess bei gleichzeitiger Sicherung der aeroben Haltbarkeit. Unnötige Verluste an Nährstoffen und Energie bei der Lagerung und Entnahme werden vermieden. Bereits während der Lagerung wird das Verhältnis der Gärsäuren untereinander zugunsten der Essigsäure eingestellt. Das optimiert die Gasbildung und erhöht die Methanausbeute.

Einsatzbereich

Der Einsatz von PlantaSil / PlantaSil HC ist besonders bei folgenden Energiepflanzen zu empfehlen:

  • Energiemais
  • Zuckerhirse
  • Getreide-Ganzpflanzensilage

Dosierung

PlantaSil

2,4 g PlantaSil je to Substrat

240 g Beutel, ausreichend f. 100 to Substrat bzw. 140 - 170 m³ Siloraum

Flüssigapplikation (0,5 - 2 l / t Substrat)

PlantaSil HC

2,4 g PlantaSil HC je to Substrat

600 g Beutel PlantaSil HC, ausreichend für 250 to Substrat

Flüssigapplikation (20-150ml / t Substrat)

Ein Beutel PlantaSil HC in 5 Liter Wasser unter stetem Rühren auflösen und in den Spezialtank füllen. 20 ml Hochkonzentrat werden mittels geeigneter Dosiertechnik (BioDos LD, BioDos ProfiLine) pro Tonne Futter gleichmäßig aufgesprüht.

Nicht aufgebrachtes, aufgelöstes Produkt kann für maximal 4 Tage im Kühlschrank zwischengelagert werden.

Ergebnisse

PlantaSil / PlantaSil HC vermeidet Substratverluste bei der Entnahme. Das sichert gleichbleibende Substratqualitäten, eine wesentliche Voraussetzung für hohe Gasausbeuten. Die enthaltenen höheren Essigsäuremengen werden direkt in Methangas umgewandelt.

Ergebnisse aus der Praxis

Theoretisch sollten Biogasanlagen keine Probleme mit Nacherwärmung im Silo haben. Die Silogröße sollte zum Bedarf passe und es sollte ausreichenden Vorschub geben. Hauptproblem vieler Biogasanlagen ist die Zwischenlagerung in den Annahmedosierern. Dort liegt das Substrat meist zwölf Stunden und länger bei einer wesentlich geringeren Lagerungsdichte. Luft kommt an das Substrat und die Hefen starten ihren Stoffwechsel - es wird warm.

Messungen zeigen, dass bereits nach wenigen Stunden Zwischenlagerung die Temperatur ansteigt. Nur fünf Grad mehr verursachen einen wirtschaftlichen Schaden von 60€ am Tag (bei 25 Tonnen Substarteinsatz). Dieses Problem im Annahmedosierer wird oft übersehen und unterschätzt.

Abhilfe schafft der Einsatz von PlantaSil, einem biologischen Siliermittel, das bereits in der Silage gezielt ausreichende Mengen an Essigsäure bildet. Essigsäure ist eine der stärksten natürlichen Hemmstoffe für Hefen. Wird die Silage mit PlantaSil eingelagert, bleibt das Substrat im Annahmedosierer mehr als zwei Tage stabil.

Im Detail: Erlösminderung durch Nacherwärmung im Annahmedosierer einer Biogasanlage

Einsatzmenge Silage [t/d]25
Temperaturanstieg [°C]5
Verlust, relativ TM / OS [%] 1 / 3
Verlust, absolut OS [t] 0,75
Verlust, Biogas (bei 200m³/t) [m³] 150
entgangene Stromproduktion (bei 6kWh/m³, Wirkungsgrad:40%) [kWh]360
Erlösminderung bei 0,17€/kWh [€/d] 61

Wichtiger Hinweis:

Durch sorgfältige Prüfung ist erwiesen, dass unser Produkt bei Einhaltung der Gebrauchsanleitung für die empfohlenen Zwecke geeignet ist. Die optimale Lagerungsdauer der behandelten Silage bis zum Öffnen beträgt 4 – 6 Wochen. Werden biologische Siliermittel eingesetzt, müssen Silier- und Entnahmetechnik besonders gut sein. Fehler pflanzenbaulicher Art (z.B. zu später Schnitt) und siliertechnischer Art (z.B. Verdichtung, Abdeckung) können nicht ausgeglichen werden. Wir haften für gleichbeibende Qualität des Produktes, das Lagerungs- und Anwendungsrisiko tragen wir nicht.



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