Aktuelles

Sicher fermentieren

Immer mehr Landwirte setzen gezielt auf die Fermentation stärkehaltiger Futterkomponenten.

Um ein bestmögliches Ergebnis zu erzielen, findet der Einsatz speziell herausselektierter Milchsäurebakterien steigende Beachtung. Wer fermentiert, kann stärkehaltige Futterkomponenten, beispielsweise hofeigenes Getreide, gezielt aufschließen. Das Futter ist schmackhafter und enthaltene Nährstoffe sind besser verfügbar. Im Ergebnis steigt die Futteraufnahme und – ähnlich wie beim Menschen – wirkt sich die im Ferment gebildete Milchsäure positiv auf die Darmgesundheit aus. Damit dieser Effekt voll zum Tragen kommt, hat sich der Zusatz von Proferm HC-FL bewährt.

Lesen Sie hier den Leitfaden zur kontrollierten Fermentation.

Neue Vortragsreihe: „Beste Milch 3.0"

„Beste Milch 3.0“ lautet das Motto der neuen Veranstaltungsreihe der AGRAVIS Raiffeisen AG. Bei den Vorträgen öffnen Landwirte ihre Hoftore und Berater der AGRAVIS Raiffeisen AG und der örtlichen Raiffeisen-Genossenschaften geben praxisnahe Einblicke zu den Themen Milch, Tiergesundheit, Grünlandmanagement und Silierung. Vom Gras bis zum Futter haben die Referenten dabei die gesamte Produktionskette für qualitativ hochwertige Milch im Blick.

Bei Interesse können sich Landwirte entweder bei der Genossenschaft vor Ort oder bei der kostenlosen AGRAVIS-Hotline unter 0251/682-1155 melden.

Tipps gegen Hefen und Schimmelpilze

CornCobMix und Feuchtmaissilagen stellen für viele Betriebe eine wesentliche Säule in der Fütterung dar. Aufgrund der schnellen Verfügbarkeit von Energie und Nährstoffen wie Zucker und Stärke gelten diese Silagen als besonders anfällig für Nacherwärmung.

Was Sie gegen Hefen und Schimmelpilze tun können, erfahren Sie hier.

Überprüfung der Häckselqualität

Überprüfung der Häckselqualität

Noch während die Silierkette rollt, können Sie die Kornaufbereitung von Silomais kontrollieren – und nachsteuern. Wie es geht, zeigt Dr. Klaus Hünting von Haus Riswick.

Schäden durch Sturmtief Sebastian

Sturmtief Sebastian brachte große Schäden in Deutschland und auch die Landwirte haben Schäden zu beklagen. Insbesondere in den noch stehenden Silomaisbeständen sind regional große Schäden verursacht worden. Der stark böige Wind hat die Pflanzen vielerorts abgeknickt und zum Teil ins Lager gedrückt. Hier unsere Empfehlungen.

Bessere Gasausbeute durch PlantaSil

Aktuelle Ergebnisse aus Praxisversuchen, die gemeinsam mit der GS Agri durchgeführt wurden, belegen erneut den positiven Effekt von PlantaSil auf die Gasausbeute von Energiemais. Im Test wurde Energiemais mit und ohne Zusatz des Siliermittels PlantaSil verglichen und der Einfluss auf Gärproduktmuster bzw. auf die gezielte Steuerung des Gärverlaufes und Einfluss auf Gasausbeute betrachtet.

Maisbeulenbrand tritt verstärkt auf

In einigen Regionen ist in diesem Jahr wieder verstärkt mit dem Auftreten von Maisbeulenbrand zu rechnen.

Nachfolgend finden Sie Hinweise zur entsprechenden Silierung von befallenden Maisbeständen sowie weitere hilfreiche Informationen zum Maisbeulenbrand.

Verstärkung im Vertriebsteam

Seit Anfang Juli verstärkt uns Alina Probst-Schweckendieck in der Beratung und im Vertrieb von Silierungs- und Konservierungsmitteln. Sie wird vorwiegend für die Regionen Westfalen-Lippe und nordwestliches Niedersachsen verantwortlich sein.

Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit und wünschen unserer neuen Kollegin viel Erfolg!


Umgang mit wassergefährdenden Stoffen

Der Schutz der Gewässer ist für die Gesundheit der Bevölkerung, zum Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen und als Voraussetzung für wirtschaftliche Entwicklung unverzichtbar.´Dazu sind die Gewässer als Bestandteil des Naturhaushaltes und als Lebensraum für Tier und Pflanze zu sichern und so zu bewirtschaften, dass sie dem Wohl der Allgemeinheit und im Einklang mit ihm auch dem Nutzen einzelner dienen und vermeidbare Beeinträchtigungen ihrer ökologischen Funktionen unterbleiben.


Top-Maissilage erzeugen

In wenigen Wochen startet die Maissilage. Bereiten Sie sich rechtzeitig darauf vor. Analysieren Sie jetzt, wo Sie noch Reserven haben bzw. inwieweit Sie Probleme mit Nacherwärmung/Verschimmelung festgestellt haben bzw. was die Ursachen dafür waren. Wir haben die wichtigsten Vorgaben für Qualitätsmaissilagen aus siliertechnischer Sicht für Sie kurz zusammengefasst.

Kühe wollen keine warme Mahlzeit

Sobald die Temperaturen ansteigen, steigt auch das Risiko für die Stabilität der TMR auf dem Futtertisch, insbesondere wenn nährstoffreiche und leicht verderbliche Futtermittel miteinander vermischt werden. Oft sind es die Maissilagen, die dann zum Risiko werden. Bei der Zubereitung der TMR wird sie gut mit Luft vermischt, was eine starke Vermehrung von Gärfutterschädlingen (Hefen, Schimmelpilze) nach sich ziehen kann. Die Maissilage wird schlecht und auch alle anderen eingemischten Futterkomponenten sind vom Verderb mit betroffen.

Nacherwärmung von TMR

Lesen Sie hier über die Maßnahmen zur Vermeidung von Nacherwärmung der TMR

Heuqualität gezielt absichern

Heu braucht schönes und sonniges Wetter. Jedoch sind ausreichend stabile Schönwetterlagen inzwischen selten. Deshalb gewinnt der Einsatz von Konservierungsmitteln bei der Heuwerbung zunehmende Beachtung.

Bestes Heu für seine Vorderwälder

Landwirt Willmann haben es die Vorderwälder Rinder, eine alte Haustierrasse aus dem Schwarzwald angetan. Seit vielen Jahren züchtet er diese auf die örtlichen Gegebenheiten bestens angepasste Rasse jetzt schon. Als Grundfutter werden Heu und Grassilage gefüttert. Dabei ist die Heuwerbung nicht immer einfach. Aufgrund der Tallage von Betrieb und Flächen und der damit verbundenen starken Taubildung gibt es immer wieder Probleme bei der Trocknung auf dem Feld.

Heuqualität effektiv sichern

Für die Produktion von Qualitätsheu sind acht, besser zehn Tage durchgehend schönes Wetter nötig. Derart lange und stabile Schönwetterphasen sind aber inzwischen selten. Qualitätsheu muss heute in deutlich kleineren Zeitfenstern erzeugt werden. Das gelingt nur mit Hilfe von speziellen Konservierungsmitteln.

Siliermittel steigern Futtereffizienz

Beste Silagen sind Voraussetzung für eine wiederkäuergerechte und gesunde Fütterung. Sie entscheiden über Gewinn oder Verlust in der Milchproduktion. Biologische Siliermittel leisten einen wichtigen Beitrag zur Absicherung dieser Qualitätsanforderungen. Je nachdem, welches Ziel verfolgt wird, kommen unterschiedliche Stoffwechseltypen der Milchsäurebakterien zur Anwendung.

Grassilage 2017

Inzwischen wurden die meisten Grassilagen aus 2016 untersucht. Die Ergebnisse sind für viele Betriebe ernüchternd. Der Witterungsverlauf im Frühjahr 2016 hat gezeigt, wie wichtig ein hohes Maß an Flexibilität bei der Ernte ist. Erfolgreiche Grassilagebereitung bedeutet nicht nur, die grundlegenden Gärprozesse und die darauf aufbauenden Silierregeln zu beherrschen, sondern auch, die gewählte Silierstrategie rechtzeitig den aktuellen Rahmenbedingungen anzupassen.

Futterfermentation für Schweine

Mit Hilfe der kontrollierten Fermentation können verschiedene Futterkomponenten gezielt mikrobiell aufgeschlossen werden. Infolge der erwünschten Milchsäuregärung verringert sich der pH-Wert auf unter vier. Bei diesem sauren Milieu werden unerwünschte Bakterien erheblich reduziert, wodurch Futterhygiene und -stabilität deutlich verbessert werden. Diese Effekte wirken sich positiv auf die Magen-Darm-Gesundheit der Schweine aus. Fermentiertes Futter ist sehr schmackhaft und verhält sich wesentlich homogener im Trog. Dies führt zu einer gleichmäßig hohen Futteraufnahme.

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