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Getreideflächen im Blick behalten

Schwankende Wasser- und Nährstoffversorgungen im Frühjahr zeigen sich in diesem Jahr deutlich in vielen Getreidebeständen. Sattgrüne Pflanzen stehen neben bereits abgestorbenen Pflanzen. Die Bestände sind lückig und reifen extrem ungleichmäßig ab. Schwierigkeiten bei der Getreideernte sind demzufolge bereits vorprogrammiert. Je nach Situation kann es also sinnvoll sein, diese Bestände bereits jetzt als Getreide-GPS zu ernten und ggf. die Flächen mit einer geeigneten Sommerzwischenfrucht neu zu bestellen.

Getreide-GPS als Alternative
Getreide-GPS ist ein wertvolles Grundfutter. Ihr Nährstoffgehalt richtet sich nach der Getreideart und dem Korn-Stroh-Verhältnis. Sie ist leicht vergärbar und einfach zu silieren. Ähnlich wie Mais neigt sie aber aufgrund der hohen Nährstoffdichte zur Nacherwärmung und Verschimmelung. Um diese Probleme zu vermeiden, ist der Einsatz von BioCool als Siliermittel zu empfehlen.


Gärgashaube auf dem Silo - Was nun?

Besonders in dieser Saison sind Gärgashauben häufiger zu beobachten. Teilweise wurden die Silagen mit geringeren Trockensubstanzgehalten einsiliert. Allgemein gilt, je feuchter die Silage, desto intensiver laufen die Gärprozesse ab und mehr Gärgase können sich bilden. Aber auch die Güte der Zudeckung und die Wahl der Abdeckmaterialien beeinflussen die Entstehung einer Gärgashaube. Insbesondere die neuartigen Folien, bei denen z.B. Polyamid oder EVOH verwendet wurde sind besonders gasdicht. Gärgase gehören zur Milchsäuregärung dazu. Ihr Auftreten ist unvermeidbar. Da sie aber auch giftig sind, muss man sich richtig verhalten.

Heuqualität gezielt absichern

Heu braucht schönes und sonniges Wetter. Jedoch sind ausreichend stabile Schönwetterlagen inzwischen selten. Deshalb gewinnt der Einsatz von Konservierungsmitteln bei der Heuwerbung zunehmende Beachtung.

Kühe wollen keine warme Mahlzeit

Sobald die Temperaturen ansteigen, steigt auch das Risiko für die Stabilität der TMR auf dem Futtertisch, insbesondere wenn nährstoffreiche und leicht verderbliche Futtermittel miteinander vermischt werden. Oft sind es die Maissilagen, die dann zum Risiko werden. Bei der Zubereitung der TMR wird sie gut mit Luft vermischt, was eine starke Vermehrung von Gärfutterschädlingen (Hefen, Schimmelpilze) nach sich ziehen kann. Die Maissilage wird schlecht und auch alle anderen eingemischten Futterkomponenten sind vom Verderb mit betroffen.

Relaunch getreidekonservierung.de

Besuchen Sie uns auch auf der neuen Homepage www.getreidekonservierung.de . Neben vielen Informationen zur Konservierung von Getreide in Theorie und Praxis gibt es einige Tipps, Wissenswertes und Hintergründe sowie einen umfangreichen Downloadbereich.


Nacherwärmung von TMR

Lesen Sie hier über die Maßnahmen zur Vermeidung von Nacherwärmung der TMR

Bestes Heu für seine Vorderwälder

Landwirt Willmann haben es die Vorderwälder Rinder, eine alte Haustierrasse aus dem Schwarzwald angetan. Seit vielen Jahren züchtet er diese auf die örtlichen Gegebenheiten bestens angepasste Rasse jetzt schon. Als Grundfutter werden Heu und Grassilage gefüttert. Dabei ist die Heuwerbung nicht immer einfach. Aufgrund der Tallage von Betrieb und Flächen und der damit verbundenen starken Taubildung gibt es immer wieder Probleme bei der Trocknung auf dem Feld.

Heuqualität effektiv sichern

Für die Produktion von Qualitätsheu sind acht, besser zehn Tage durchgehend schönes Wetter nötig. Derart lange und stabile Schönwetterphasen sind aber inzwischen selten. Qualitätsheu muss heute in deutlich kleineren Zeitfenstern erzeugt werden. Das gelingt nur mit Hilfe von speziellen Konservierungsmitteln.

Siliermittel steigern Futtereffizienz

Beste Silagen sind Voraussetzung für eine wiederkäuergerechte und gesunde Fütterung. Sie entscheiden über Gewinn oder Verlust in der Milchproduktion. Biologische Siliermittel leisten einen wichtigen Beitrag zur Absicherung dieser Qualitätsanforderungen. Je nachdem, welches Ziel verfolgt wird, kommen unterschiedliche Stoffwechseltypen der Milchsäurebakterien zur Anwendung.

Grassilage 2017

Inzwischen wurden die meisten Grassilagen aus 2016 untersucht. Die Ergebnisse sind für viele Betriebe ernüchternd. Der Witterungsverlauf im Frühjahr 2016 hat gezeigt, wie wichtig ein hohes Maß an Flexibilität bei der Ernte ist. Erfolgreiche Grassilagebereitung bedeutet nicht nur, die grundlegenden Gärprozesse und die darauf aufbauenden Silierregeln zu beherrschen, sondern auch, die gewählte Silierstrategie rechtzeitig den aktuellen Rahmenbedingungen anzupassen.

Futterfermentation für Schweine

Mit Hilfe der kontrollierten Fermentation können verschiedene Futterkomponenten gezielt mikrobiell aufgeschlossen werden. Infolge der erwünschten Milchsäuregärung verringert sich der pH-Wert auf unter vier. Bei diesem sauren Milieu werden unerwünschte Bakterien erheblich reduziert, wodurch Futterhygiene und -stabilität deutlich verbessert werden. Diese Effekte wirken sich positiv auf die Magen-Darm-Gesundheit der Schweine aus. Fermentiertes Futter ist sehr schmackhaft und verhält sich wesentlich homogener im Trog. Dies führt zu einer gleichmäßig hohen Futteraufnahme.

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