Silierung von kolbenloser / kolbenarmer Maissilage

Kolbenloser Mais
Auch in diesem Jahr gibt es aufgrund der Trockenheit wieder Bestände mit Maispflanzen, die keinen Kolben ausgebildet haben. Diese Bestände fangen jetzt an von unten her immer mehr zu verstrohen. Kolbenloser Mais mit einem hohen Anteil an abgestorbenen Blättern sollte rechtzeitig gehäckselt werden. Je länger hier gewartet wird, desto schlechter lässt sich das Häckselgut verdichten. Zu beachten ist dabei auch der Trockenmassegehalt der Pflanze selbst. Ihr Wasserspeichervermögen im Stengel wird häufig unterschätzt. Prüfen Sie deshalb kritisch, inwieweit hier noch Wasser austritt. Ist dass noch der Fall, sollte die Sickersaftproblematik im Blick behalten werden. Da der Kolben fehlt, verbleibt der gebildete Zucker in der Pflanze. Somit gibt es hinsichtlich ihrer Siliereignung keine Probleme. Auf den abgestorbenen Blättern siedeln sich aber mehr und mehr unerwünschte Mikroorganismen, insbesondere Schimmelpilze und Hefen an. Aufgrund ihres Zuckergehaltes und des erhöhten Keimdruckes an unerwünschten Mikroorganismen gelten derartige Silagen als besonders gefährdet hinsichtlich ihrer aeroben Haltbarkeit bei der Auslagerung. Der Einsatz des Siliermittels BioCool (Futter) bzw. PlantaSil (Biogas) ist demzufolge dringend anzuraten.


So prüfen Sie die Restfeuchte im Stengel:

Prüfung der Restfeuchte im Maisstengel
Prüfung der Restfeuchte im Maisstengel


Alternativ können auch ganze Maispflanzen mittels Gartenhäcksler gehäckselt werden:

Prüfung der Restfeuchte mit dem Gartenhäcksler
Prüfung des Restfeuchte im Mais


Weitere Infos zu kolbenarmer Maissilage


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