Schäden durch Sturmtief Sebastian

Sturmtief Sebastian brachte große Schäden in Deutschland. Bahnstrecken wurden lahmgelegt, es gab Unfälle und auch die Landwirte haben Schäden zu beklagen. Insbesondere in den noch stehenden Silomaisbeständen sind regional große Schäden verursacht worden. Der stark böige Wind hat die Pflanzen vielerorts abgeknickt und zum Teil ins Lager gedrückt.

Wir empfehlen, nicht mit dem Häckseln warten und die geschädigten Bestände schnellstmöglich zu ernten; sonst droht der Totalausfall. Feuchter Silomais mit 26-28 Prozent TS siliert ohne Probleme, lediglich die Gärsaftproblematik sollte beachtet werden. Je nach Trockensubstanzgehalt und Höhe des Silos kann dieser anfallen (im Stengel eingelagertes Regenwasser nicht mit gerechnet).

Daher wenn möglich beim Silieren in der Miete den trockeneren Mais nach unten packen und die feuchteren Partien nach oben. Der dort austretende Pflanzensaft wird direkt von den trockeneren Schichten aufgenommen. Außerdem empfiehlt sich der Einsatz BioCool bzw. PlantaSil zur Kontrolle der Nacherwärmungsproblematik.


Für CCM-Betriebe lautet unsere Empfehlung wie folgt:

Prüfen Sie als erstes, inwieweit sich der Kolben noch ernten lässt. Wenn ja, gilt auch hier, zügig zu ernten, sofern es die Technik schon zulässt.

Kann der Kolben nicht mehr sauber von den Pflanzen gepflückt werden, sprechen Sie mit Ihren Nachbarn. Vielleicht können diese Flächen zu Silomais bzw. Energiemaissilagen umgewandelt werden und im Gegenzug andere Flächen zu CCM werden. Zur Absicherung des Hygienestatus empfehlen wir bei der Einlagerung den Einsatz vom CCM-Stabilizer .


Bilder Sturmschäden


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