Viele Bestände haben unter der Witterung gelitten

Aufgrund des überwiegend milden Winters sehen die Grünlandflächen zwar vielerorts auf den ersten Blick noch gut aus – auf den zweiten Blick aber zeigen sich viele Bestände überwachsen mit verfilzter und verklebter Narbe und einem hohen Anteil an Quecken und Jährigen Rispen.

Die extreme Witterung zum Jahresende 2017 und die über den Winter zahlreichen und langanhaltenden Niederschläge haben ein optimales Grünlandmanagement erschwert oder vielerorts unmöglich gemacht; Nachsaat und Pflegemaßnahmen sind weggefallen. Sofern die Witterung es erlaubt, sollte darum bei Befahrbarkeit unverzüglich mit der Grünlandpflege begonnen werden, um Qualitätseinbußen in diesem Jahr entgegenzuwirken.

Zur regelmäßigen Pflege gehört neben dem Walzen, Striegeln/Schleppen, der Nachmahd und dem Pflanzenschutz insbesondere die Nachsaat. Um einen leistungsstarken Bestand mit einem Anteil von mehr als 80 Prozent hochwertigen Gräsern zu bekommen, müssen die Grünlandflächen jährlich nachgesät werden. Landwirte sollten ihre Bestände in regelmäßigem Abstand aufbessern, um Lücken zu schließen, Ungräser und Unkräuter zu unterdrücken und so Ertrag und Qualität zu sichern. Entscheidend hierbei ist die Kontinuität: Wer erst aktiv wird, wenn Fehlstellen und Leistungseinbußen zu verzeichnen sind, handelt zu spät.

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